SC Freital bleibt Tabellenführer der NOFV-Oberliga Süd nach überzeugendem 4:1-Sieg gegen VfB Empor Glauchau und festigt seinen Aufstiegskurs, während Verfolger Eintracht Stahnsdorf spät siegt und der Bischofswerdaer FV weiter in der Krise steckt.
Der SC Freital zeigt sich weiterhin in Topform und festigt seine Spitzenposition in der NOFV-Oberliga Süd mit einem souveränen 4:1-Sieg gegen den VfB Empor Glauchau. Mit einer beeindruckenden Auswärtsbilanz von 22 Punkten aus 24 möglichen bleibt das Team auf Kurs Richtung Regionalliga. Während Verfolger Eintracht Stahnsdorf einen nervenaufreibenden späten Sieg einfährt, bleibt der Bischofswerdaer FV nach einer herben Niederlage gegen Halle in der Krise. Die Situation ist angespannt, und die jungen Spieler haben es schwer, das nötige Selbstvertrauen zu finden.
Der SC Freital bleibt auf dem besten Weg zur Regionalliga und sichert sich weiterhin die Tabellenführung in der NOFV-Oberliga Süd. Im Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger VfB Empor Glauchau setzte sich das Team von Trainer Christopher Beck mit 4:1 durch. Dieser Sieg bekräftigt die Auswärtsstärke der Freitaler, die in der Ferne bereits 22 von 24 möglichen Punkten gesammelt haben.
Torhüter Matti Kamenz äußerte sich nach dem Spiel, dass das Ergebnis möglicherweise wenig über den tatsächlichen Spielverlauf aussage. „Nach dem schnellen Ausgleich hatten wir einige Probleme, konnten aber dank einer Eckballvariante erneut in Führung gehen – das war entscheidend“, erklärte Kamenz. Die Begegnung begann furios für Freital: Bruno Schiemann brachte die Gäste bereits nach drei Minuten in Führung. Zwar glich Marcin Sieber für Glauchau aus, doch Robin Fluß und Schiemann, der sein achtes Tor in dieser Saison erzielte, sorgten bis zur Halbzeit für eine komfortable 3:1-Führung. Im zweiten Durchgang dominierten die Freitaler das Spiel, ließen defensiv wenig zu und erhöhten durch Sandro Schulze auf den Endstand von 4:1.
Um den Aufstieg in die Regionalliga für die Saison 2026/27 perfekt zu machen, müssen die entsprechenden Dokumente bis kommenden Freitag, 12 Uhr, beim Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) eingereicht werden.
Im Verfolgerkampf konnte die Eintracht Stahnsdorf einen wichtigen Sieg erringen, obwohl sie in der ersten Halbzeit gegen den VfB Auerbach zurücklag. Der Tabellenzweite drehte die Partie durch einen späten Schlussspurt und gewann mit 3:2.
Eine enttäuschende Niederlage erlebte indes der Bischofswerdaer FV. Vor 206 Zuschauern verlor das Team gegen den VfL Halle 96 mit 0:3. Trainer Frank Rietschel zeigte sich nach dem Spiel frustriert und verwies darauf, dass das Ergebnis nicht dem Spielverlauf entspreche. Die unsichere Situation über das Punktspiel hinweg macht es für die junge Mannschaft schwierig, in Führung zu gehen und Selbstvertrauen zu tanken.
Zudem musste Ex-Dynamo Robert Koch eine bittere Pleite mit seiner Mannschaft in Heiligenstadt verdauen, die die letzten Titelhoffnungen begrub und den Rückstand auf Freital auf 18 Punkte anwachsen ließ.
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