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Personalmangel bei der Polizei Sachsen: 280 Stellen im Vollzugsdienst unbesetzt, während in der Verwaltung Überhang herrscht

Die Polizei in Sachsen steht vor der Herausforderung eines erheblichen Personalmangels im Vollzugsdienst, wo rund 280 Stellen unbesetzt sind, während in der Verwaltung sogar mehr Stellen besetzt sind als geplant. Besonders betroffen sind das Landeskriminalamt sowie die Polizeihochschule und die Polizeidirektionen in Görlitz und Zwickau. Trotz dieser Schwierigkeiten gibt es dennoch Hoffnung: Das Innenministerium plant, die Lücken in diesem Jahr zu schließen und setzt auf die Aufnahme von 475 neuen Anwärtern. Die Situation in ländlichen Regionen bleibt jedoch eine besondere Herausforderung, aber die Polizei ist bestrebt, die Sicherheit für alle Bürger aufrechtzuerhalten.

Die Polizei in Sachsen verzeichnet zum 1. Januar 2026 insgesamt 14.373 Polizisten im Dienst, was einen Anstieg im Vergleich zu den 14.272 Beschäftigten vor einem Jahr darstellt. Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es nach wie vor eine erhebliche Lücke von rund 280 Planstellen im polizeilichen Vollzugsdienst. Besonders stark betroffen sind das Landeskriminalamt (LKA), die Polizeihochschule und das Polizeiverwaltungsamt, wo derzeit 85, 135 und 62 Stellen unbesetzt sind.

Die Polizeidirektion Görlitz und die Polizeidirektion Zwickau kämpfen mit einem signifikanten Personalmangel. Im Polizeirevier Hoyerswerda fehlen aktuell fünf Stellen, während im Polizeirevier Zwickau neun Stellen unbesetzt sind. Auch im Revier Auerbach-Klingenthal sind sechs Stellen vakant. In weiteren Direktoren wie Freital-Dippoldiswalde und Meißen gibt es ähnliche Herausforderungen.

Im Gegensatz dazu sind die Polizeireviere Dresden-Nord und Dresden-West gut besetzt, mit einem Überhang von 16 bzw. 20 Stellen. Auch in den Revieren Bautzen und Zittau/Oberland sind jeweils zehn Stellen mehr besetzt als geplant.

Die größte Herausforderung bleibt jedoch die Personalsicherung in ländlichen Regionen. Das Innenministerium sieht jedoch optimistisch in die Zukunft und geht davon aus, dass bereits in diesem Jahr die verbleibenden Lücken geschlossen werden können. Jährlich sollen 475 Anwärter in den Polizeidienst aufgenommen werden. Eine Fachkommission hatte bereits im März 2024 einen Zuwachs auf insgesamt 14.925 Stellen empfohlen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Fakten

  • Der Personalmangel im Vollzugsdienst der Polizei in Sachsen beträgt rund 280 unbesetzte Stellen.
  • In der Verwaltung gibt es einen Überhang von mehr besetzten als geplanten Stellen.
  • Das Landeskriminalamt, die Polizeihochschule und die Polizeidirektionen in Görlitz und Zwickau sind besonders betroffen durch den Personalmangel.
  • Das Innenministerium plant die Lücken im Jahr zu schließen und setzt auf die Aufnahme von 475 neuen Anwärtern.
  • Die Situation in ländlichen Regionen bleibt eine besondere Herausforderung.
  • Die Polizei in Sachsen ist bestrebt, die Sicherheit für alle Bürger aufrechtzuerhalten.
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