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Freital: Das sind die wichtigsten Bauvorhaben in diesem Jahr

Freitals Plan durch das Haushaltsjahr 2026 steht. Der Stadtrat hat das umfangreiche Papier kürzlich beschlossen. Darin sind die Einnahmen und Ausgabe…

Fakten

  • Der Stadtrat hat das umfangreiche Papier kürzlich beschlossen.
  • In diesem Jahr sollen 31 Millionen Euro investiert werden – ein Rekordwert, denn in den vergangenen vier Jahren lag das durchschnittliche Investitionsvolumen bei rund 18,3 Millionen.
  • Die Summe für dieses Jahr kommt zustande, weil allein aus dem Vorjahr noch 12,5 Millionen Euro an Investitionen „übrig sind“, also in dieses Jahr verschoben wurden.
  • Der Neubau von Freitals Feuerwache soll starten und kostet 15,6 Millionen Euro.
  • Ein Großteil davon, konkret 9,5 Millionen Euro, sollen dieses Jahr verbaut werden.
  • Die Kita muss abgerissen und neu gebaut werden. Das kostet 5,8 Millionen Euro.
  • In diesem Jahr soll dieses Geld aber noch nicht komplett ausgegeben werden, sondern nur der Teil für die Planungsleistungen.
  • Die Schule zu klein für die heutigen Anforderungen. Sie soll erweitert werden. Dafür sind insgesamt neun Millionen Euro veranschlagt, die bis 2031 benötigt werden.
  • Gebaut wird in Abschnitten über mehrere Jahre.
  • Die Fußgänger- und Radwegbrücke über die Bahnstrecke in Potschappel mag unbedeutend wirken, ist aber eine wichtige und vielgenutzte Verbindung.
  • Dafür sind 2,9 Millionen Euro eingeplant, wovon in diesem Jahr noch etwas mehr als 700.000 Euro für die Abrissarbeiten ausgegeben werden sollen.
  • Geld muss die Stadt abermals in ihre größte Sportanlage stecken, die WGF-Arena.
  • Erneuert werden müssen die Entwässerung und die Laufbahnen im Stadion.
  • Zudem soll die Flutlichtanlage auf energiesparende LED umgerüstet werden.
  • Das kostet rund 514.000 Euro.
  • Für rund 773.000 Euro soll ein weiterer Trainingsplatz angelegt werden.
  • Vorgesehen ist, den Rasenplatz auf einer Wiese zwischen dem Kunstrasenfeld und dem Bodelschwingh-Pflegeheim zu bauen.
  • Die alte Scheune am Schloss Burgk war schon mehrmals als Sanierungsprojekt im Gespräch.
  • Geplant ist, die Scheune in Zukunft als Schlossdepot und Werkstatt zu nutzen.
  • Es geht um ein Investitionsvolumen von 4,3 Millionen Euro.
  • Vorausgesetzt, dass die beantragten Fördermittel genehmigt werden, sollen in diesem Jahr Planungen und bauvorbereitende Arbeiten stattfinden.
  • Dafür sind zunächst 600.000 Euro eingeplant.
  • Nach Freitals kleinstem Stadtteil, Saalhausen, führen nur einige Wander- und Feldwege sowie eine schmale Straße.
  • Ein solider Fuß- und Radweg, gut begehbar und auch für Kinderwagen geeignet, fehlt bisher ganz.
  • Soll in diesem Jahr ein Fuß- und Radweg von Zauckerode nach Saalhausen gebaut werden.
  • Dafür sind 800.000 Euro eingeplant.
  • Voraussetzung für den Baubeginn ist auch hier, dass beantragte Fördermittel genehmigt werden.
  • Die Höckendorfer Straße, von Freital-Hainsberg nach Somsdorf führend, wird unter sportlichen Radfahrern sehr geschätzt.
  • Doch solch ein Bauwerk hat auch seine Problemzonen.
  • In diesem Fall sind es die Hänge, die aufgrund der Belastung absacken.
  • Bereits 2023 wurden zwei Stützwände neu gebaut.
  • Nun soll in diesem Jahr der dritte Teil folgen.
  • Es handelt sich dabei um den Abschnitt zwischen den Einmündungen „In der Tilke“ und „Alter Berg“. Geplant ist, eine weitere, 110 Meter lange Stützwand zu errichten.
  • Die Stadt hat dafür Fördermittel bekommen, sodass einem Baustart aus finanzieller Sicht nichts mehr im Weg steht.
  • Insgesamt kostet die Maßnahme 1,7 Millionen Euro.
  • Im denkmalgeschützten Goethepark in Deuben hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht viel verändert.
  • Aber selbst Parkanlagen kommen in die Jahre, weshalb der Goethepark jetzt behutsam erneuert werden soll.
  • Das Hauptaugenmerk wird dabei auf den Teich gelegt.
  • Er soll entschlammt und die Fontäne erneuert werden.
  • Dafür wird sogar ein neuer Grundwasserbrunnen gebohrt.
  • Zudem soll der Spielplatz komplett neu gestaltet werden.
  • Die Baukosten belaufen sich auf 551.000 Euro.
  • Die Arbeiten beginnen in Kürze, abhängig vom Wetter.